Focus: Lufthansa-Chef zu Gesprächen bei Air-Berlin-Großaktionär

Air Berlin

Air Berlin rutscht immer tiefer in die roten Zahlen. Die ursprünglich für Donnerstag angekündigte Vorlage der Zahlen wurde um einen Tag auf Freitag verschoben.

Air Berlin schreibt mit einer Ausnahme seit 2008 rote Zahlen.

Heute muss Vorstandschef Thomas Winkelmann indes vermutlich eine tiefrote Bilanz vorlagen. Von Januar bis März stand unterm Strich ein Minus von 293,3 (Vorjahr: -182,3) Millionen Euro. Der Umsatz sank von 4,08 Milliarden Euro auf 3,79 Milliarden Euro. Gleichzeitig machten Gerüchte über eine Übernahme der schwer angeschlagene Fluglinie Air Berlin durch den Konkurrenten Lufthansa die Runde. Das Unternehmen betonte, es habe genug Liquidität, . Die Vereinigten Arabischen Emirate halten über die Fluglinine Etihad 29 Prozent an Air Berlin.

Das Unternehmen hatte im Herbst seinen Umbau angekündigt. Das Touristikgeschäft soll auf Basis der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki in einem Bündnis mit Etihad und dem Ferienflieger Tuifly aufgehen. Im Gespräch sind ein Verkauf an einen ausländischen Investor oder eine weitere Annäherung an die Lufthansa.

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